Die Notaufnahmen sind voll, wenn es Glatteis gibt. Besonders Radfahrer stürzen häufig. Orthopäden und Unfallchirurgen raten dringend, das Fahrrad stehen zu lassen.
Ärzte warnen davor, Autos im Winter wegen erhöhtem Unfallrisiko zu benutzen. Vor allem Fahrzeuge mit Sommerreifen seien davon betroffen.
Ich fahre im Winter mit Spikes und habe mit Glatteis und Schnee kein Problem. Hauptsächlich mit besch. Infrastruktur. Du bekommst einen geräumten Radweg serviert und an jeder Kreuzung mit einer Straße ist er mit dem Räumgut der Straße blockiert. Am Tag des Schneefalls auch noch ok, aber am zweiten oder dritten Tag, wenn es schon mal getaut und wieder drübergefroren hat, ist es vorbei. Dann wird auf der „normalen“ Fahrbahn gefahren. Das sehen die Autofahrer nicht gerne und überholen entsprechend beschissen. “Ist doch ein Fahrradweg da, also benutze ihn”
Ich habe den Link gerade nicht, ich glaube, der kam von der taz. Da ging es darum, dass Schneeräumen sexistisch sei, wenn zuerst die Fahrbahn geräumt und der Rest vernachlässigt wird. Die am höchsten gefährdeten Verkehrsteilnehmer im Winter seien Fußgänger auf unzureichend geräumten und gesträuten Fußwegen. Darum sollte man erst die Fuß- und Radwege räumen und dann die normale Fahrbahn.
Das war nicht der Artikel, den ich gesucht habe, aber da stehen die Fakten:
Wo Autos bei wenigen Zentimetern Schnee einfach runterschalten, brechen sich Fußgänger/innen eher die Hüfte. Ihr Verletzungsrisiko liegt hundertfach über dem der Autofahrenden. Das betrifft vor allem diejenigen, die besonders häufig zu Fuß unterwegs sind: Frauen, Ältere und Kinder.
Die Auswirkungen sind auch für den Rest des Landes spürbar. Sturzverletzungen sind mit zehn- bis dreißigtausend Betroffenen im Jahr die häufigsten im gesamten schwedischen Straßenverkehr. Ein Viertel der im Krankenhaus gemeldeten Unfälle verursacht langfristige körperliche Behinderungen und drei Viertel werden durch schlecht gewartete Gehwege verursacht.
Die Kosten dieser Schlitterpartien belaufen sich schätzungsweise auf eine halbe Milliarde Euro. Dazu kommen ausgefallene Arbeitszeiten, fehlende Krankenhausbetten und der Pflegeaufwand für die Familie.
In Schweden beispielsweise gehen 80 Prozent der Sturzverletzungen aufs Konto von nur 5 Prozent der Wege, etwa aufgrund von Unebenheiten oder wuseligen Fußgängerüberwegen.
Karlskoga drehte also die Reihenfolge um und räumte Rad- und Fußwege zuerst. Damit reduzierte die schwedische Stadt nicht nur Unfälle, sondern auch Folgekosten. Und musste nicht mal extra Geld ausgeben, sondern nur die Prioritäten ändern.
Aber was ist mit Kommunen, die Bürgersteige bis jetzt gar nicht räumen? Die also erst mal Geld ausgeben müssten für gehwegfreundliches Gerät und kilometerlange neue Räumungsstrecken? Auch hier gilt: Weil Krankenhauskosten sehr viel leichter explodieren als die von Schneeräumung, lohnen sich gesamtgesellschaftlich mit ziemlicher Sicherheit die Ausgaben.
Rechnet man beide gegeneinander auf, sind theoretisch selbst 6 Millionen gut investiert, wenn sie 78 schwere oder 1.000 leichte Unfälle verhindern. Auch bauliche Veränderungen sind vielversprechend.
Ärzte warnen davor, Autos im Winter wegen erhöhtem Unfallrisiko zu benutzen. Vor allem Fahrzeuge mit Sommerreifen seien davon betroffen.
Ich fahre im Winter mit Spikes und habe mit Glatteis und Schnee kein Problem. Hauptsächlich mit besch. Infrastruktur. Du bekommst einen geräumten Radweg serviert und an jeder Kreuzung mit einer Straße ist er mit dem Räumgut der Straße blockiert. Am Tag des Schneefalls auch noch ok, aber am zweiten oder dritten Tag, wenn es schon mal getaut und wieder drübergefroren hat, ist es vorbei. Dann wird auf der „normalen“ Fahrbahn gefahren. Das sehen die Autofahrer nicht gerne und überholen entsprechend beschissen. “Ist doch ein Fahrradweg da, also benutze ihn”
Ich habe den Link gerade nicht, ich glaube, der kam von der taz. Da ging es darum, dass Schneeräumen sexistisch sei, wenn zuerst die Fahrbahn geräumt und der Rest vernachlässigt wird. Die am höchsten gefährdeten Verkehrsteilnehmer im Winter seien Fußgänger auf unzureichend geräumten und gesträuten Fußwegen. Darum sollte man erst die Fuß- und Radwege räumen und dann die normale Fahrbahn.
Das war nicht der Artikel, den ich gesucht habe, aber da stehen die Fakten:
Ich glaub ich kann dir nicht folgen. Warum nochmal ist es sexistisch eine Sache besser zu räumen als eine andere?
Weil Frauen mehr zu Fuß gehen und Männer eher Auto fahren?
Das war die Begründung im Artikel
Edit: da war die Rede davon, dass 4 von 5 Autofahren männlich seien (in Schweden)
Noch ein Edit: hier ist ein englischer Artikel aus einer Schweizer Publikation zum Thema